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Herausgegeben

von Mitgliedern der k. ba'y er. Akademie

der Wiffenfchaft e n.

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کم

Gelehrte Anzeige n.

1

July bis December.

1 8 4 3.

Mů n ch e n,

imt Berlage der königlichen Akademie der Wissenschaften,

in Commission der Franz'schen Buchhandlung.

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München.

1. Juln.

hera u 8 gegeben yon Mitgliedern
der ki baner. Akademie der Wissenschaften.

Nro. 130.

1843.

Iconographia familiarum naturalium

nung und dem Umfang der einzelnen Gruppen genomregni vegetabilis rel. Abbildungen men und deßhalb die Zahl derselben statt wie bey der natürlichen Familien des Ge:

Endlicher auf 277 vorläufig auf ungefähr 330 an: w å dyb reidh es, gezeichnet und mit den Cha: geschlagen. Zur Darstellung des Habitus ben jeder ' rakteren der Familien, sowie mit verschiedenen Gruppe ist, so weit es sich mit der Charakteristik

verträgt, immer eine oder mehrere durch besondere wissensdhaftlichen Anmerkungen begleitet heraus: Beziehungen zu dem Menschen vorzugsweise interefgegeben von Dr. Adalbert Schnig lein ac. sante Pflanze gewählt. Da für manche Familien Bonn, Verlag von Henry und Cohen. 1843. eine Tafel nicht ausreicht, so ist die Zahl der leta 4. Erstes Heft. 6 Bogen Tert und 20 lith. teren vorläufig auf 360 gestellt. Das ganze Werk Tafeln.

soul in 18 Lieferungen jede zu 20 Tafeln (die Lieferungen in Zwischenräumen von 3 — 4 Monaten)

erscheinen und demnach in 4 - 5 Jahren fertig Der Herr Verfasser begegnet durch die Heraus: feyn. Man muß rühmend anerkennen, daß da: gabe dieses Buches in der That einem lange ge bey Verfasser und Verleger gleichmäßig bemüht fühlten Bedürfnisse vor allem derjenigen Freunde der sind, durch den für die Leistung sehr mäßigen Pflanzenkunde, welchen die Benügung größerer Bi Preiß von 2 Thalern per Heft die Anschafbliotheken und ihrer Kupferwerke versagt ist. Aber fung des Werkes auch minder Bemittelten möglich auch den Begünstigteren ist es darum nicht überflüssig, zu machen. da die Tafeln großentheils nach sehr guten und genauen Originalzeichnungen des Verfassers angefertigt

Es dürfte nicht unpassend erscheinen, bey dies sind und in den möglichst vollständigen Analysen

ser Gelegenheit an die Umwälzung zu erinnern, viel Interessantes und zum Theil Neues darstellen.

welche in der systematischen d. h. in der descriptiven Die Aufgabe, welche - sich der Autor gesegt hat, ist

Botanik eintreten mußte, sobald man anfieng das die, alle natürlichen Familien des Gewächsreiches

Linneische System zu verlassen und selbst für Spe: in einer systematischen Reihenfolge bildlich darzustel:

cialfloren die sogenannte natürliche Methode zu Grunde len, und in dem beygefügtem Serte die Charat:

zu legen. Der Rahmen des Serual: oder fünstlichen tere derselben nebst den Namen der einschlägigen

Linneischen Systems war so glücklich gewählt und Gattungen und Bemerkungen über ihre Verwandt:

To elastisch, daß er für die Begetation der ganzen chast, ihre Berbreitung und Nußung vorzuführen.

Erde eben so paßte wie für die Flora eines auf Für die Reihenfolge der Familien find Endlicher's wenig Quadratmeilen beschränkten Stadtgebietes. Genera plantarum zu Grunde gelegt, ist aber zu

Ueberall war noch Reichthum und Mannigfaltigkeit gleich Rücksicht auf die bey De Candolle, lind der Formen genug geboten, um die 24 oder 22 Tey u. A. vorkommenden Abweichungen in der Tren: Klassen des Systemes, ja selbst ihre wichtigeren Un

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