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Dumie:

des

Skep ticis m u s

vorzüglich in Rů deficht

auf
M o r al und Religion

Si
D. Carl Fridrich Stäublin
ordentl. Professor der Theologie zu Göttingen.

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feipzig, 1794
bey Siegfried Lebrecht Crufius.

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D

er Skepticismu$ fångt an, eine Strankheit des Zeitalters zu werden, und was eine feltene Ers fcheinung in der Geschichte ift sich unter mehrere Stånde zu verbreiten und seine Wirkungen im Großen zu äussern.

Die neueste Revolution in der Philosophie ist durch ihn -veranlaßt worden und hat ihn wieder zum Gegenstande einer tiefern philosophischen Untersuchung gemacht. Gene Revolution rollte ihn stürzen, nach einer neuen Entdekung sold sie ihm kein Saar gekrümmt oder gar ihn vielmehr bevestigt haben.

Indem man aber so viel vom Skepticismus spricht und indem mancher wohl gar fich damit, als einer wahrhaft aufgeklärten Denkart brüstet, fo. fin. det man nur sehr wenige, welche recht wissen, was Skepticismus ist, und so hórt und ließt man die vers schiedensten und selbst widersprechendsten Leusserungen über den Geist, die Quellen, die Wirkungen deffel.

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ben,

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